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  Veröffentlichung in der Bachelorarbeit von Florian Handt  
     
                        

 

Es war eine große Überraschung und natürlich auch Freude und Ehre für uns von der Bachelorarbeit von Florian Handt zu hören, in der zum Thema "Entwicklung einer mobilen Softwarelösung für das Trainingsmanagement im Hochleistungssport" auch Sport.Hirn in der Analyse zum aktuellen Stand des Markt und als Ausgangspunkt für die weiteren Arbeiten dargestellt worden ist. Wir haben dies als Anlass genommen, mit dem Autor und dem Verlag Kontakt aufzunehmen und auch die Erlaubnis erhalten, einen Auszug aus der Bachelorarbeit hier für euch zu veröffentlichen.

 
  Florian Handt (Autor)
2018, Entwicklung einer mobilen Softwarelösung für das Trainingsmanagement im Hochleistungssport, München, GRIN Verlag,
https://www.grin.com/document/431004
ISBN (eBook) 9783668749078
ISBN (Buch) 9783668749085
 

 

 

  Zum Autor: Florian Handt ist
  • ehem. Leistungssportler und Mitglied der Deutschen Nationalmannschaft Leichtathletik,
  • 400m Hürdenläufer und u.a. zwei mal Deutscher Meister in der Leichtathletik in der 4x400m Staffel
  • aktuell Master Student (Value Chain Management - TU Chemnitz)

 

 

Auszug aus der Bachelorarbeit, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Florian Handt und dem Grin-Verlag (Die Einleitung ist nur in Auszügen widergegeben).

1. Einleitung
Die Anwendungsmöglichkeiten von Mobile Computing erweiterm sich immer weiter. Sie bieten die technischen Vorraussetzungen, jeden Bereich des täglichen Lebens zu unterstützen und effizienter zu gestalten.
...
1.1 Problemstellung
Die aktuellen technischen Potentiale von Hard- und Software werden nur bedingt für das Trainingsmanagement im Hochleistungssport ausgenutzt.
...
Die steigende Informationsmenge stellt die bestehenden Sportstrukturen allerdings vor eine Herausforderung. Im besten Falle werden Daten erfasst, aufgrund von begrenzten Ressourcen jedoch nur selektiv analysiert.
...
Nur auf der Grundlage fundierter Daten und Informationen können richtige Entscheidungen getroffen werden.

1.2 Zielsetzung und Nutzen
Ziel der Bachelorarbeit ist es, den bestehenden Markt von unterstützender Trainingssoftware und zugehöriger Hardware zu analysieren.

1.4 Umfang und Abgrenzung
Die Ausarbeitung bezieht sich auf die Konzeption einer universellen Trainingsmanagement-Softwarelösung für Team- und Individualsportarten im Hochleistungssport.

 

Kapitel 4: Mehrwert durch Digitalisierung

 

4.1.4 Sport.Hirn Software — Konstruktion & Funktionen

Die in diesem Abschnitt vorgestellte Sport.Hirn Software ist das komplexeste hier vorgestellte Beispiel. Sie verbindet bereits beschriebene Konstruktionen und Funktionen der vorangegangenen Beispiele. Unter anderem setzt sie in der Konstruktion ebenso wie die Complex Core+ Software auf eine hybride Lösung aus Desktop und mobiler Applikation. Im Gegensatz dazu läuft sie nur unter den Betriebssystemen Windows und Android. Ein wesentlicher Unterschied ist jedoch der Speicherort der Datenbank, die lokal auf dem PC angelegt werden muss. Es existiert keinen Upload der Daten auf einen Unternehmensserver. Die Funktion der mobilen App besteht auch hier darin, Trainingsinhalte mobile bereitzustellen und kleinere Korrekturen bzw. Eintragungen vorzunehmen. Wie bereits bei der Full Fitness App, baut die gesamte Konstruktion der Software auf den Bedürfnissen des Athleten auf. Ein für den Trainer nutzbares Profil ist ebenso wenig wie eine Mehrfachverwaltung von Athleten vorhanden. Im Gegensatz zu den beiden bereits beschriebenen Beispielen ist diese Software bezüglich der unterstützten Sportarten am flexibelsten. Die Hauptkonzeption lässt vor allem eine starke Fokussierung auf die Zielgruppe der ambitionierten Hobby-Rennradfahrer und -Triathleten erkennen.

Die Zielstellung dieser Lösung kommt einer komplexeren Trainingsmanagement-Lösung sehr nahe. Im Wesentlichen sind die Hauptfunktionen auf die Unterstützung der Trainingsplane und -durchführung sowie der Trainingsanalyse ausgelegt. Um den einzelnen Sportarten gerecht zu werden, basiert die grobe Konstruktion auf einem Baukastenprinzip. Die Software in diesem Zusammenhang aber nicht vollständig individualisierbar und auch nicht modellierbar. Zusätzliche Ergänzungsmodule der einzelnen Sportarten spezifizieren bei Bedarf Funktionen und erweitern mittels Schnittstellen den Datenimport. In diesem Zusammenhang unterstützt die Software z.B. das gängige TCX-Format und ermöglicht eine lokale Speichrung der Daten auf dem PC. Das stellt die Unabhängigkeit von einer Netzwerkverbindung und damit verbundener Datensicherheit sicher.

 Die Importfunktionen wertet, in Kombination mit einem einfachen Auswertungsdashboard die Software enorm auf und ermöglicht eine gute Übersicht über den Trainingsprozess. Erst die Filterfunktion der Datenbank ermöglicht eine auf den Benutzer individualisierte Auswertung. Durch diese Funktionen bietet die Software, im Vergleich zu den bereits vorgestellten Beispielen, bedeutend umfangreichere Möglichkeiten der Darstellung. Darüber hinaus stellt sie eine Trainingsbereichsrubrik sowie auf GPS-Daten basierende Kartenerstellung- Funktion zur Verfügung.

 

Die Hauptfunktionen der Trainingsplanerstellung, der Trainingsplanung und -analyse fallen ebenfalls sehr komplex aus. So kann man, wie bei der Complex Core+ Software, eigene Trainingselemente erstellen, in der Datenbank speichern und anschließend, wie bei der Fitness App, mittels eines Kalenders zu einem Trainingsplan zusammensetzen.

             

Die Einträge können zusätzliche um diverse Kommentare und Parameter ergänzt werden. Das personalisierte Profil kann, in einem ähnlichen Umfang wie bei der Full Fitness App ergänzt werden. Hinzu kommt die Möglichkeit, aufgenommene Fotos, Videos, Dokumente (pdf) und Tonspuren zu speichern und hinzuzufügen. Zusätzlich zum Dashboard, welches primär numerische Daten des Trainings aufbereitet, bietet die Software die Funktion Wettkampfresultate, Verletzungen und Arztbesuche zu dokumentieren und dazustellen. Hier können, ebenfalls wie bei den Trainingseinheiten, alle gängigen Dokumentformate hinzugefügt werden. Eine weitere spezifische Funktion ermöglicht den Ausrüstungsbestand zu katalogisieren und den Verschleiß zu dokumentieren.

                    

Grundsätzlich kommt die Analyse zu dem Schluss, dass die Sport.Hirn Software mit Ausnahme der Kommunikation, alle Kategorien erfolgreich miteinander vereint. Vor allem das Baukasten-Prinzip, die Möglichkeiten der Datenintegration, Trainingsplanung und - auswertung sind sehr gute Ansatze und gut umgesetzt. Die Konzeption auf Basis eine Kalender-Datenbank-Kombination nutzt die Vorteile beider Strukturen optimal für die Anforderungen des Sports aus. Der Ansatz eine universelle Basissoftware zu konzipieren und individuelle Zusatzpakete für bestimmte Sportarten anzubieten, ermöglicht dem Nutzer das Produkt zusätzlich optimal für sich zu individualisieren. Unzureichend ist in diesem Zusammenhang die starke Fokussierung der Basisfunktionen der Software auf den Rad- und Triathlon-Sport.

Obwohl umfangreiche Funktionen vorhanden sind, kann die Software den Ansprüchen des Hochleistungssports nur zum Teil gerecht werden. Dies liegt weniger am Umfang der Funktionen als vielmehr an Aufbau und Konstruktion der Software. Die Entwickler haben sich bewusst für eine Offline-Losung entschieden und bei der Konzeption ausschließlich den Athleten berücksichtigt. Diese Entscheidung macht es der Software unmöglich, die Trainer-Athleten-Struktur des Hochleistungssports zu unterstützen. Damit wird das Potential eines umfangreichen Einsatzes der Software stark minimiert. Zugleich wird mit der selektiven Unterstützung von Windows die Ausnutzung einer Crossplattformkommunikation weitgehend eingeschränkt. Darüber hinaus muss auf die im Vergleich zu den anderen Beispielen auffallende Usability der Software hingewiesen werden. ....

 

  Pro Kontra
  Zeitmanagement Kommunikation
  Organisation  
  Ressourceneinsatz  
  Transparenz  
  Übersicht (Kontrolle)  
  Individualisierbarkeit  


Herr Florian Handt hat die Struktur und Möglichkeiten in Sport.Hirn aus unserer Sicht gut analysiert und aufgearbeitet. Es wurden darüber hinaus umfangreiche Interviews mit erfahrenen Personen aus dem Bereich des Sports geführt, dabei wurden aktive Sportler, genauso wie Bundestrainer und Betreuer befragt. Auf Basis  der Antworten und der Analyse des Marktes erfolgte ein detailierter Entwurf einer Systemarchitektur für die angedachte "mobile Softwarelösung für das Trainingsmanagement im Hochleistungssport" Es ist beim Lesen natürlich zu beachten, dass das Ziel und die im weiteren beschriebenen Vision einer stark vernetzten Softwarelösung über mehrere Ebenen und Hierachien für den Hochleistungssport weit über das hinaus geht, als Sport.Hirn konzipiert worden ist.

 

Zu drei Punkten möchten wir gerne noch hinweisen:


Sport.Hirn hatte von Anfang an die Möglichkeit, mehrere Sportleraccounts zu verwalten, diese Option ist jedoch nach der Installation deaktiviert um den Sport.Hirn Einsteiger nicht zu verwirren bzw. die Bedienung zu Beginn zu vereinfachen. In der Zwischenzeit ist die Umschaltung zwischen dem Einzel- und Multisportlermodus jedoch intuitiv in den normalen Bedienablauf integriert worden. Auch ist der Datenaustausch zwischen verschiedenen Sport.Hirn Instanzen optimiert, so dass der Einsatz z.B. in einer Trainer-Mehrsportlerkonstellation ein vorgesehener und normaler Einsatzfall für Sport.Hirn ist.

Der Ursprung und die Inspiration von Sport.Hirn ist in der Tat der Triathlon. Die beständige Weiterentwicklung von Sport.Hirn hat jedoch dazu geführt, dass auch andere Sportarten wie z.B. die Leichtathletik und Wandern umfangreich vertreten sind. Wir bedauern sehr, dass z.B. die Leichtathletik zum Zeitpunkt der Arbeit von Herrn Handt noch nicht verfügbar war. Sicher wäre er sehr begeistert über die Möglichkeiten gewesen, derartiges gibt es in der Leichtathletik nicht..

Weiterhin wurde die eingeschränkte Kommnikationsfähigkeit angeführt. Natürlich erfordern die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten einem hohen Implementierungsauswand, was sich gerade in der Anfangszeit eines neuen Produktes bemerkbar macht, dem wir aber beständig nachgehen. In der Zwischenzeit wurde z.B.

 

 

Sport.Hirn wünscht Herrn Florain Handt für die weiteren Schritte im Sport und im Beruf alles Gute und viel Erfolg und wer weiß, vielleicht sehen wir ihn auf einem Leichtathletikwettkampf wieder. Wir würden uns freuen.

 


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